Neuer Vorstand und Votum für Bürgermeisterkandidaten

Die neuen Vorstandsmitglieder sind Günther Maurer, Karin Palußek und Erich Leiter

25. März 2019

Der SPD-Ortsverein hat einen neuen Vorstand. Nach mehreren Monaten, in denen sich kein geschäftsfähiger Vorstand finden konnte, wurde am Montag, 18. März in Kleinhelfendorf gewählt und die Weichen für die nächsten 2 Jahre gestellt. Neuer und alter 1. Vorsitzender ist Erich Leiter. Der 37-jährige, der ursprünglich aus beruflichen Gründen nicht mehr antreten wollte, hat sich dazu entschlossen, nun doch die Geschicke des Ortsvereins weiterzuleiten. "Wenn ich mir die gegenwärtige Entwicklung in der Gemeinde, aber auch die Gesamtentwicklung in Deutschland ansehe, ist es meine Pflicht die SPD in der Fläche aufrechtzuerhalten. Die Partei, die noch als einzige etwas für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer übrig hat. Das wurde mir beim Thema Grundrente wieder so richtig vor Augen geführt." so Leiter. Seine Stellvertreterin ist Karin Palußek, Günther Maurer ist weiterhin Schatzmeister. "Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und werden den Ortsverein wieder aufrichten. Denn für die kommenden Veränderungen, die in unserer Gemeinde anstehen, brauchen wir eine starke SPD mit jüngeren Leuten mit neuen Ideen und einem anderen Blickwinkel." wird das Trio zitiert. Mit den kommenden Veränderungen ist natürlich die Neuwahl des Bürgermeisters gemeint. Nach 24 Jahren tritt Johann Eichler nicht mehr an, und die SPD ist auch bereit einen Kandidaten ins Rennen zu schicken. So gab der Ortsverein zusätzlich ein Votum für die Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten ab. Das Votum viel einstimmig auf Erich Leiter, dessen offizielle Wahl in den nächsten Wochen sein wird. "Wer A sagt muss auch B sagen. Gibt es eine SPD in Aying muss es auch einen Bürgermeisterkandidaten geben. Außerdem wurde ich schon des Öfteren von Freunden und Bekannten angesprochen, ob ich nicht kandidieren würde, da ich sicher ein guter Bürgermeister wäre." sagt Leiter. Und er fügt hinzu. "Ich trete an, für ein nachhaltiges Verkehrskonzept, die Schaffung weiterer Betreuungsplätze für Kinder und Senioren und eine Ausweitung des Freizeitangebots für Kinder und Jugendliche." "Um das alles zu finanzieren brauche es eine finanzstarke Gemeinde und dazu bedarf es höhere Gewerbesteuereinnahmen. Die Ansiedlung von kleinen und mittelständischen Unternehmen stehe dabei sehr im Mittelpunkt. Diese bringen nicht nur Geld in die Gemeindekasse sondern auch Arbeitsplätze", so Leiter. "Im Übrigen macht es doch das Leben in der Gemeinde noch lebenswerter, wenn man auch hier arbeiten kann und nicht über 1 Stunde in die Stadt pendeln muss, vor allem weil die S-Bahn auch nicht gerade bürgerfreundlich aufgestellt ist." "Dabei gelte es jedoch auch zu bedenken, dass die Interessen aller unter einen Hut gebracht werden müssen, die von Anwohnern, von Gewerbetreibenden und von Landwirten. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, werde die Gemeinde die Herausforderungen der Zukunft, vor allem dem hohen Siedlungsdruck von München kommend, stemmen können." Der Ortsverein freut sich auf einen spannenden Wahlkampf und die Zeit danach. Denn dann geht's ja erst richtig los.

Teilen